
Glück im Unglück. = Take it easy…!
Nach einem leckeren Mc Donalds Frühstück (typisch Neuseeländisch) ;-). Ging es auf nach Ahipara, wo wir noch einmal einen letzten Blick auf den „Ninety Mile Beach“ warfen, der wirklich ca. 90 Meilen lang ist. Nach einigen serpentinigen Autokilometern, durch den Mangamuka Forest, legten wir noch eine kurze Kaffeepause am Strand von Omapere ein und vertraten uns ein bisschen die
Beine… Auch Auto fahren kann anstrengend sein ;-). Unser nächstes Etappenziel war der Waipoua Forest, in dem laut Reiseführer, der größte Baum Neuseelands stehen sollte = Tane Mahuta. Dort angekommen waren wir sehr erstaunt, wie riesig der über 2000 Jahre alte Baum doch war.
Nach den obligatorischen Beweisfotos, bekamen wir langsam Hunger und beschlossen zum picknicken zu den Kai-iwi-Lakes zu fahren. Wir genossen ein leckeres Picknick, an dem idyllischen, menschenleeren See. Der Appetit wäre uns allerding
s vergangen, wenn wir schon gewusst hätten, was
uns kurze Zeit später erwartet…Fortsetzung folgt… :-)
…. Na ja wollen mal nicht so sein und euch nicht so lange auf die Folter spannen :-). 
Also: *Peng, Puff, Schepper, Klonk, Quietsch, Brumm brumm*. Glück gehabt!!! Sind noch ganz, war nur das Auto… :-).
Auf Deutsch: Kurz nachdem wir weiter gefahren sind, überholte uns ein doppelter schwer mit Bäumen beladener Truck. Als ihm ein Wagen entgegen kam scherte er vor uns wieder ein. Aber scherte sich dabei
leider nicht um uns, so das er uns mit seinem Hinterteil voll rammte. Es hört sich fürchterlich an und wir bekamen einen riesigen Schreck. Miriam trat auf die Bremse, was in diesem Moment genau die richtige Reaktion war, ansonsten hätte er uns von der Straße geschoben. Da der Truck Fahrer aber nicht anhielt, nahmen wir eine spektakuläre Verfolgungsjagd auf. Wir hupten und gaben Zeichen mit der Lichthupe, was den Fahrer aber scheinbar gar nicht interessierte. So blieb uns nichts anderes übrig als dicht hinter ihm herzufahren und sein Nummernschild zu fotografieren bzw. seine Fahrweise mit der Videokamera festzuhalten.( Man muss dazu sagen, dass es in Neuseeland meist nu
r Landstraßen gibt. Die Geschwindigkeit ist zwar auf 100Kmh beschränkt, aber daran hält sich so gut wie keiner. Vor allem die LKW Fahrer und die Einheimischen heizen wie verrückt. Die Straßenverhältnisse mit ihren Schotterpisten und Serpentinen dürfte in Deutschland mit höchst
ens!! 50 Kmh befahren werden!)
Nach 30 vergeblichen Minuten gaben wir es auf (hatten Angst das uns sonst noch ein Baum durch die Windschutzscheibe fliegen könnte) und schauten uns die Bescherung erst einmal genauer an. Die rechte Seite war auf der Fahrerseite komplett verschrammt und auch der Rückspiegel hatte sehr gelitten. So stoppten wir in Matakohe, um gleich den Autoverleiher über den Unfall zu informieren. Nachdem dieser uns ein bisschen beruhigt hatte und alles geklärt war, gönnten wir uns auf den Schreck einen Cappuccino. Danach schauten wir uns noch kurz das Museum und den Friedhof in diesem Ort an. Vorsichtiger und verschreckter ging es anschließend wieder Richtung Auckland. Da wir in unse
rer heutigen Verfassung nicht mehr durch die Großstadt fahren wollten, übernachteten wir in dem Vorort Orewa. Er liegt an der Hibiscus-Coast und besticht durch seinen schönen 3 km langen Sandstrand. Hier genossen wir noch die schöne Abendstimmung und waren froh, dass wir mit einem blauen Auge und einem verschrammten Leihwagen davongekommen sind. Es hätte wahrlich schlimmer ausgehen können!!!
Bis bald die verschreckten Hühner :-)
Hallo Miriam+Mario!
AntwortenLöschenNa,da habt ihr noch einmal Glück gehabt...
Neuseeland scheint trotzdem ein interessantes und schönes Land zu sein!Laura und ich waren heute in der Weissen Düne,es hat nicht geregnet und die Sonne schien,toll was?Schade,dass es keine Aufnahmen von den "Sandmonstern"gibt,ich weiss die Kamera...Wir verfolgen eure Tour weiterhin und noch viel Spass!ES grüssen euch von Norderney(Laura``s Hawaii)Laura und Alexandra
Ps.:Tolle Motive
Hallo Ihr beiden......
AntwortenLöschenihr habt euren Schutzengel ganz schön beschäftigt..;O))) aber "Gott sei Dank" nur das Ato..."schiet drupp", das ist immer ersetzbar....!
Ansonsten wird man ja ganz grün vor Neid, wenn man eure traumhafte Route verfolgt.Das könnte doch eventuell ein Bildband werden, oder Mario!?!Wie wär das?
So, nun wünsch ich euch das eure Schutzengel auch weiterhin schön aufpassen.
M & M
Ein Schneehallo aus Bayern ins Kiwiland!
AntwortenLöschenWas wäre so ne Mammutreise ohne Abenteuer!! Sonst wirds ja langweilig, oder? Aber davon abgesehen, da hätte ich auch ganz schön gebibbert mit diesem Holztruck! Aber ist alles gut gegangen und euer Schutzengel paßt schon auf, daß den beiden Nordseeinsulanern nichts passiert. Ich war gestern mit dem DAV auf einer Bergtour!!! Das war auch ein Abenteuer. 2 1/2 Std.Aufstieg bei Schneetreiben - der Schneeberg wurde immer höher - keine Spur mehr -unsere Männer hatten Mühe zu spuren und das letzte Drittel bis zur Hütte stapften wir teilweise bis zum Knie im Neuschnee. Ein Snowboarder würde sagen: Au...super....!!! ein Wanderer allerdings bekommt da schon mal leicht Panik angesichts der gewaltigen Schneewächten!. Wir waren zu sechst - 3 boys und 3 girls!!! Was waren wir froh,als die Hütte gottseidank offen war - wir eine heiße Suppe bekamen und ein Weißbier. Dann rutschten wir mehr als gehen- bei immer noch Schneetreiben - talwärts. Heute Nacht hatte ich dann ziemlich Haxnweh undAlpträume!! - Vollmond hatten wir dazu (da sollte man eigentlich Anstrengungen vermeiden!) Aber hinterher sagt man sich dann doch: pfundig wars!!!
So, meine Lieben, kommt bald zurück -es gibt hier noch Schnee in Mengen und ihr hättet hier sicher eure Gaudi beim Snowboarden - oder nicht???? und doch lieber Kiwiland?!
Mir - und viele andere haben allerdings inzwischen genug vom Schnee und wir bitten den Frühling herbei!!!
Bis bald mal - weiterhin viel Spaß und der Schutzengel möge seine ganze power einsetzen um euch weiterhin zu beschützen!
love
Erika