Sonntag, 29. März 2009

Neuseeland (Patons Rock, Abel Tasman, Motueka, Kaiteriteri, Marahau, Westport) 15.-16.03.2009

Das Wandern ist des Müllers Lust…. Oder so muss das Paradies aussehen :-)….


Erster Tag:

Nach einer herrlichen ruhigen und bequemen Nacht in unserem tollen Bungalow, war es leider wieder an der Zeit weiter zu ziehen. Wir hatten uns für den heutigen

Tag eine längere Wanderung im Abel Tasman National Park vorgenommen. Diese Wanderstrecke ist eine der schönsten in Neuseeland. Sie führt entlang der Küste durch spannenden Urwald, an einsamen Buchten mit herrlichen Stränden und glasklarem Wasser vorbei. Man könnte denken man schaut sich die Bilder in einem Karibikreisekatalog an. Diese tolle Umgebung muss man einfach länger genießen und aus nächster Nähe erfahren. So machten wir eine vierstündige Wanderung. Und da diese uns so begeisterte nahmen wir uns das gleiche auch noch mal für den nächsten Tag vor. Dann aber in die andere Richtung :-). Zum übernachten ging es heute aber erst einmal nach Motueka einem netten kleinen Örtchen, welches durch seine gute Lage am Anfang des Abel Tasman National Park bekannt ist.


Zweiter Tag:

Sind früh aufgestanden, da wir uns für heute noch einiges vorgenommen hatten. So fuhren wir zunächst zu den idyllischen Badeorten Kaiterteri und Marahau, um uns diese ein wenig anzuschauen. Dann ging es aber wieder auf Wandertour. Das Wetter spielte super mit, genau wie einen Tag zuvor und so konnten wir die herrliche Natur noch viel intensiver und mit mehr Freude genießen ;-). Wir trafen auf unserer Tour viele Gleichgesinnte. Jedoch gab es zwischen uns und denen zwei kleine Unterschiede:

- Erstens: die meisten liefen den Track in einem durch (zwei bis drei Tage), so dass sie abends zelteten.

- Zweitens sie hatten alle Wanderschuhe an und waren nicht wie wir auf „Flip Flops“ unterwegs :-). Das mag auch der Grund dafür gewesen sein das sie uns alle ein wenig schräg anschauten. Aber wir sind halt echte Strandkinder

oder verrückte Ostfriesen ;-)…


In den Buchten traf man immer wieder auf Kajakfahrer. Auch Delfine und Robben sind hier oft zu beobachten. = einfach idyllisch. So fiel es uns wirklich schwer um 15 Uhr diese Gegend wieder zu verlassen und uns auf den Weg Richtung Westküste zu machen. Diese ist zwar für ihre fiesen Sandflys bekannt, soll aber trotzdem sehr schön sein. Gegen späten Nachmittag kamen wir noch an der längsten Hängebrücke Neuseelands vorbei und mussten diese natürlich auch gleich überqueren, eine sehr (Schwindelerregende Angelegenheit) Auf der anderen Seite gab es dann noch einen kleinen informativen Rundweg, der einen in die Goldgräberzeit zurück versetzte. (Neuseeland erlebte um 1850-70 einen wahren Goldrausch!)

Gegen Abend erreichten wir dann auch unser heutiges Ziel Westport. Keine wirklich spannende Stadt und da wir nach 17 Uhr eintrafen, war auch nicht mehr wirklich was los. Aber das ist ja ein generelles Problem hier in Neuseeland und daran haben wir uns inzwischen auch schon fast gewöhnt ;-).



LG die Wandersleut mit Flip Flops … ;-)

1 Kommentar:

  1. nur ganz kurz:
    Seit ihr den Ring gefunden habt läuft es ja nicht immer Rund - Fr.13. - aber wenn Ihr jetzt Gandalf den Stab geklaut habt kann ja nichts mehr passieren.
    Wetter ist ja scheinbar schon mal nicht schlecht :-)
    Gruss von Balkon aus der gleichen Sonne!!!
    Jens S.

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