Hallo, hier habt ihr ein bisschen an unserer kleinen Weltreise teil..
Wir werden hier ab und zu ein paar Eindrücke, Erlebnisse und Bilder einstellen.
Liebe Grüße, Mario & Miriam
Tolle Gastfreundschaft! „So lovely“, wie die Neuseeländer so schön sagen würden ;-)
Heute hieß es zum letzten Mal frühstücken im B&B Aspen House und danach schnell Sachen packen. Denn wir wurden um 9.30 Uhr von der Schwester von Miriams Patentante (Uschi), abgeholt. Als wir unser ganzes Gepäck an der Straße stehen sahen, überkam uns ein schlechtes Gewissen und hofften nur das Uschi keinen Mini Cooper fuhr..;-). Unsere Angst war allerdings umsonst, da ihr Auto groß genug war um das Gepäck und uns locker unterzubekommen. Nach einer herzlichen Begrüßung ging es dann über den Victoriapark, wo es ein paar kleine Souvenirläden gab, Richtung Parnell ein netter kleiner Stadtteil mit vielen Cafes, Restaurants und kleinen Lädchen. Anschließend ging es in den Botanischen Garten, dort gab es ein leckeres Picknick, Uschi hatte an alles gedacht. Gestärkt führte sie uns durch das sehenswerte Auckland Museum. Und erklärte uns das ein oder andere.
Nach dem Museumsbesuch gingen wir noch zum Cornwall Park, wo es neben vielen Schafen noch ein nettes altes Cottage zu sehen gab. Zum Schluss ging es noch auf den „One Tree Hill“. Einer von mehreren erloschenen Aucklander Vulkanen. Oben angekommen hatte man eine herrliche Sicht über die Stadt.
(Allerdings passt der Name „One Tree Hill“ nicht mehr so richtig, denn der Baum welcher dem Hügel den Namen gab, wurde vor kurzem von einem Aktivisten aus Protest gefällt!)
Nach der Sightseeingtour fuhren wir zu Uschis schöner Wohnung, wo sie uns noch ein tolles Abendessen zauberte! Ein leckeres Steak!!! Da sie am Buckland Beach, in der Half Moon Bay wohnt, nutzten wir die Gunst der Stunde um diese exklusive Wohngegend zu erkunden. So machten wir einen schönen Spaziergang am Wasser entlang und genossen den Sonnenuntergang.
Heute hatten wir uns den kleinen Vorort Devonportvorgenommen. Wir gingen zum
Fähranleger und holten uns ein Fährticket. Dies war der einfachste und schnellste Weg dorthin. Während der ca. 15 min. Fahrt hatten wir einen herrlichen Blick auf die Aucklander Skyline, auf die Habour Bridge und auf Devonport. Dort angekommen, spazierten wir an der Promenade und am Strand entlang. Anschließend stiegen wir auf zwei erloschene Vulkane, die jetzt als Aussichtspunkte dienen und von denen man einen herrlichen Blick auf Auckland hatte.
Die Häuser Devonports sind zum größten Teil im Kolonialstil gebaut und wirklich hübsch. Hier bekam man ein richtig tolles Urlaubsgefühl und die Vorstellung hier für immer zu wohnen war sehr verlockend!
Man merkt hier den englischen Einfluss, so dass man sich nicht wie am anderen Ende der Welt fühlt, sondern eher wie eine Flugstunde weit von Deutschland entfernt.
Gegen Nachmittag fuhren wir wieder zurück nach Auckland. Dort machten wir noch eine Busrundfahrt, besichteten die Skycity und schlenderten am Hafen entlang.
Abends gingen wir zur Abwechselung mal in einen gemütlichen englischen/irischen Pub essen. Hier probierte Mario auch sein erstes Bier „Newzealand-Lager“.(Und war nach dem zweiten auch schon gut angeheitert...:-) )
Heute haben wir mal etwas länger geschlafen, da uns der Jetlag doch ziemlich in den Knochen steckte. Dann wurde in unserem netten B&B „Aspen House“ erst einmal ausgiebig gefrühstückt. Man glaubt gar nicht, wie sehr man sich auf ein einfaches Toast mit Marmelade freut, wenn man über 2 Wochen nur Pancakes, Bagels oder Donuts zum Frühstück hatte ;-).
Anschließend ging es in den nahe gelegenen ruhigen „Albert Park“ um den nächsten vier wöchigen Reiseverlauf zu planen. Danach wurde es aber Zeit sich auch einmal die City genauer anzuschauen. Als wir so durch die Stadt schlenderten und in einem netten Cafe einen kleinen Zwischenstopp einlegten, fiel uns auf, dass der Neuseeland Dollar doch sehr unter dem schwachen amerikanischen Dollar leidet. Es ist hier alles noch günstiger als erwartet. Juchhuuuuuu!!!
Da schmeckt der Milchkaffe für umgerechnet 1,80 Euro (In Amerika ca. 6,50!) doch gleich doppelt so gut! Wir gingen an diversen Hochhäusern und am Skytower vorbei, Richtung Hafen. Hier sah man auch die ein oder andere Jacht der „High Society“.
Gegen Abend riefen wir dann noch bei der Schwester von Miriams Tante an. Sie lebt schon seit vielen Jahren in Auckland und wir wollten uns gerne in den nächsten Tagen mit ihr treffen. Am Abend ging es nach einem leckeren Essen wieder zu unserem B&B und wir fielen mal wieder todmüde ins Bett!
Last Day In Paradise…- Herr der Ringe wir kommen ;-)
Heute sollte unser letzter Tag auf Kauaii und damit auch auf Hawaii sein. Diesen wollten wir natürlich ausnutzen, denn es gab noch einiges zu sehen. So standen wir heute schon um 5.30 Uhr auf, checkten aus und fuhren an den Poipo-Strand. Dort genossen wir unser Frühstück am Wasser, während langsam die Sonne aufging. Die malerische Stille, wurde nur durch das gekrähe der Hähne gestört. Diese findet man auf der Insel echt überall, sogar an den abgelegensten Orten. Wir überlegten einen kurzen Moment einem Hahn den Hals umzudrehen und den Barbecue-Grill anzuschmeißen ;-).
Gestärkt fuhren wir zu einem „Blow-Hole“ (ein loch in den Klippen, durch die das Wasser in einer hohen Fontäne herausgedrückt wird). Miriam entdeckte, in der Nähe der Klippen zwei Riesenschildkröten im Wasser. Es ist schon toll, was für Tiere man hier in ihrer natürlichen Umgebung sieht, die man sonst nur im Zoo bewundern kann.
Weiter ging es an der Küste entlang zum „Grand Canyon des Pazifiks“, wieder mal mussten wir über Serpentinen fahren. Aber darin sind wir inzwischen schon wahre Meister. Der Ausblick der uns an den verschiedensten Aussichtspunkten geboten wurde, ist unbeschreiblich. Teilweise ging es 1000m steil bergab und die rötliche Steinlandschaft wurde immer wieder von riesigen Wasserfällen durchschnitten. Mario fotografierte sich den Finger wund, aber es ist leider nicht möglich, diese tolle Aussicht richtig auf einem Photo rüberzubringen…
Da die Zeit inzwischen knapp wurde ging es wieder zurück Richtung Flughafen…
(--Rückblickend war Hawaii sehr abwechslungsreich. Oahu war sehr Mondän und chiq, Viele Luxushotels und Stretchlimousinen. Trotzdem waren die Leute sehr lässig und überhaupt nicht arrogant. Diese Stadt hat uns zusammen mit Kauaii, die Insel die sehr viel Natur zu bieten hat am besten gefallen. Maui war zwar auch ganz nett und die Leute dort auch lässig und cool. Allerdings war diese Insel doch sehr amerikanisch und wir hatten teilweise dass Gefühl wieder in San Francisco zu sein.--)
Unser Flug ging erst zurück nach Honolulu, wo wir in die Maschine nach Neuseeland umsteigen mussten, dem Land der Kiwis ;-)). Von der New Zealand Air waren wir schwer beeindruckt!! Erst einmal hatten wir um „Exit“ Plätze gebeten und wir hatten noch nie sooo viel Platz in einem Flieger. Total toll, besonders für Miriam! Dann hatten wir jeder einen Flatscreen im Sitz vor uns und eine Fernbedienung / Controller. Man konnte zwischen den neuesten Filmen auswählen, TV gucken, Spiele spielen, alle möglichen CDs hören usw… da leuchteten unsere Augen! ;-) Und die anfänglich lang anmutenden 9 ½ Stunden Flugzeit, stellten sich nachher als zu kurz heraus ;-). Und so verließen wir in Auckland mit „rechteckigen Augen“ um 6.00 Uhr morgens (Ortszeit), den Flieger. Wir waren aufgrund der fast schlaflosen Nacht ziemlich ko, (nur Mario schaffte es mal für ein paar Stündchen zu schlafen). Außerdem waren wir ja durch die Zeitverschiebung um einen ganzen Tag gealtert, ohne viel davon mitzubekommen… Dafür gehören wir nun mit zu den ersten Menschen, auf der Welt, die den Beginn des neuen Tag erleben ;-)…
Nach dem wir das Gepäck bekommen haben, mussten wir erst einmal einen „Bioscan“ über uns ergehen lassen (die Neuseeländer wollen sicher gehen, dass man keine fremde Vegetation einschleust).
Allerdings wurde Miriam schon vor dem offiziellen Scan durchsucht. Da sie ein paar Tage vorher in ihrem Rucksack Obst transportiert hatte, roch ein Spürhund dieses noch und schlug Alarm. So wurde der Rucksack nun gründlich von einem Zollbeamten gecheckt.
Nach dieser Prozedur durften wir nun endlich den Flughafen verlassen und fuhren mit dem Taxi zu unserem B&B. Obwohl wir total kaputt waren zwangen wir uns zu einer ersten Stadtbesichtigung. Das Wetter war herrlich und die Temperaturen mit ca. 24 Grad nicht zu heiß. In einem Kaufhaus entdeckte Mario einen Massagesessel und wollte diesen auch so gleich ausprobieren, weil er durch den Flug total verspannt war.
Allerdings waren wir froh als wir zu Abend gegessen hatten und um 19 Uhr ins Bett gehen konnten.
Da Miriam den Mietwagen nicht aufgeben wollte, hatte sie gestern noch vorm zu Bett gehen im Internet nach einem gesucht und auch gefunden. Juhhhhhhhhuuuuu :-)!!!! Wir waren gerettet ;-). So sind wir früh am Morgen gleich zum Flughafen aufgebrochen um unseren kleinen blauen Chrysler in Empfang zu nehmen. Natürlich Automatik (können mittlerweile bestimmt keinen Schaltwagen mehr fahren…)! Damit ging es dann gleich um die halbe Insel Richtung Napali Coast (die Nordseite der Insel, mit steilen Klippen). Unser Weg dorthin führte uns durch eine traumhafte Landschaft (langsam begreifen wir warum Hollywood hier sein Paradies gefunden hat). Ein Strand war schöner als der andere (z.B. besonders schön durch einen Seesteg war der Hanapepe Beach) und die Küste atemberaubend, wir machten einen längeren Stopp an einem süßen Leuchtturm und fuhren durch dass Örtchen Princeville. Dieses Städtchen ist bekannt für ihre Promis. Und wenn wir unseren Augen trauen können, haben wir auch gleich einen gesehen: Steven Spielberg!!! Kann aber natürlich auch ein Double gewesen sein. Das weiß man bei den Promis ja nie genau und wir haben nicht gefragt… :-)
Nach etlichen Stopps, bekamen wir Hunger und wollten mal was typisch hawaiianisches essen. So kaufte Mario eine Kokosnuss und selbst gebackenes Bananenbrot, bei einem Straßenhändler. Lecker, lecker!!!
An der nördlichsten Spitze angekommen, ging es mit dem Auto nicht mehr weiter, die Straße war hier zu Ende. Weiter die Steilküste hinauf, kam man nun nur über einen 11 Meilen langen Trekkingweg. Deshalb waren jetzt „Schusters Rappen“ angesagt :-). Im Reiseführer war dieser als anspruchsvoll beschrieben, und dies zu recht!
Am Anfang wunderten wir uns noch über die total verschlammten und verdreckten Leute die uns von oben entgegen kamen… nach einigen Meilen und diversen heftigen Regenschauern wussten wir warum, denn mittlerweile sahen wir genau so aus. Aber was tut man nicht alles für eine herrliche Aussicht. Der Blick von oben auf die Steilküste war gigantisch und der steile, schmale Pfad führte durch eine herrliche unwirklich anmutende Dschungellandschaft. Man hörte und sah Papageien zwischen Lianen, Schlingpflanzen und Wasserfällen. Der Weg war auch nicht eben, man kam nur vorwärts wenn man von einen auf den anderen Stein kletterte, so dass das ganze Unterfangen zu einer glitschigen und schmutzigen Angelegenheit wurde.
Irgendwann wurde der Regen und die Rutschgefahr zu stark, so dass wir umkehrten. Trotz der Strapazen ein wirklich tolles Erlebnis!
Um uns zu erfrischen und uns ein wenig zu säubern, gingen wir in einer Vorgelagerten Lagune schwimmen. An diesem letzten Strand vor der Steilküste trifft man noch alte Hippies die dort in zerschlissenen Zelten wohnen und das Leben genießen. Dadurch herrscht dort eine eigentümliche, erwischende und lebenslustige Stimmung, die auch auf uns abfärbte. Das Riff hatte aber auch etliche bunte Fische und Wasserschildkröten zu bieten und einige lebensmüde Surfer. Diese ritten auf den großenNorthshore-Wellen die sich vor der Lagune auf einem Korallenriff brechen. Aufgrund dessen sah man den ein oder anderen auch schon mit verbundenen Füßen über den Strand humpeln.
Gegen Abend machten wir uns wieder auf den Rückweg Richtung Hotel und waren überglücklich den kleinen blauen Flitzer noch bekommen zu haben. Der uns heute (und hoffentlich auch morgen) an so schöne Orte gebracht hat :-)…
Mario istsehr früh aufgestanden um einen Sonnenaufgang auf Kauaii fotographisch festzuhalten. Anschließend haben wir zusammen in der nett eingerichteten Lobby gefrühstückt und gesurft (@Renato: wissen gar nicht was du hast, sind hier fast jeden Tag am surfen ;-) ) Sind dann über den Strand in Richtung Kapaa gelaufen um uns nach Leihfahrrädern umzuschauen, da es ja bis auf weiteres keinen Mietwagen gibt :-(
Wir fanden dann auch nach kurzem einen Verleih und liehen uns ein Tandem. Das war mal etwas anderes, scheinbar auch für die Hawaianer, denn sie schauten uns während der Fahrt immer ziemlich ungläubig hinterher. Es ging dannerstmal in Richtung Norden am Strand entlang. Wir hatten tolles Wetter und machten auch ein kleines Picknick. Später ging es dann nach Westen einen Berg hinauf.. puhhh. Dort besichtigten wir einen tollen Wasserfall und machten uns danach auf den Heimweg. Am Abend fielen wir nach einem leckeren Essen totmüde ins Bett. r Berg hatte uns doch mehr zu schaffen gemacht als wir dachten ;-)
Liebe Grüße und Mahalo an alle treuen Blogleser :-) M&M
Sind mal wieder früh aufgestanden um die letzten Sachen wieder mal einzupacken, da es heute zu unserer letzten Hawaii Insel ging „Kauaii“, die Garten und Paradies Insel genannt wird. Wenn Hollywood einen Paradies Drehort sucht, wird meist hier gedreht (Jurassic Park, Indiana Jones, Tropic Thunder, Outbreak, Herr der Fliegen, King Kong, Hook uvm.).
Die Leihwagen Rückgabe auf Maui verlief problemlos und den Check-In meisterten wir inzwischen schon routiniert. Die beiden Flüge (Umstieg in Honolulu) waren angenehm kurz und der Anflug auf Kauaii war schon sehr beeindruckend! So dass wir uns schon auf die nächsten drei Tage freuten.
Auf Kauaii angekommen wurde unsere Vorfreude jedoch getrübt, denn alle Leihwagen waren bzw. sind bis zum 20.2 verliehen... wie sollen wir uns da denn die ganzen tollen Sehenswürdigkeiten anschauen??? :-(
Nun ja , so versuchten wir erst einmal mit dem Linienbus zu unserem Hotel zu kommen.
Auch dies war nicht ganz so einfach. Es gab keine richtige Bushaltestelle am Flughafen und auch keinen Fahrplan. Nach einiger Fragerei fanden wir einen alten Hippie, der auch mit dem Bus zu unserem Ort wollte und von einem Bekannten gehört hatte wie es funktioniert… Während der Fahrt stiegen dann noch mehr ziemlich urige Hippiegestalten mit langen Haaren oder Dreadlocks in den Bus, der mittlerweile gerammelt voll war und wir mit unserem vielen Gepäck mitten drinnen. Wir mussten dann noch einmal umsteigen und stiegen dann mehr aufs Geratewohl in der Nähe unseres Hotels aus. Dieses erwies sich aber als richtig. Glück gehabt :-). Gott sei dank übertrug sich das anfängliche Pech nicht auf unser Hotel. Denn es war sehr komfortabel, sauber und unser Zimmer hatte super Meerblick. Nachdem wir nun unser Zimmer gesehen hatten und endlich unser Gepäck loswerden konnten, ging es uns schon wieder besser und wir machten den Rest des Tages blau und faulenzten am Strand. Dies hatten wir nach unserem bisherigen „Programm“ auch mal bitter nötig :-).
Wie gestern schon angekündigt machten wir uns heute schon sehr früh auf den Weg, unser Ziel war Hana. Dieses Örtchen erreicht man über eine 46 Meilen lange Küstenstraße, die nur aus Serpentinen und Kurven besteht. Aber da wir gestern schon fleißig geübt hatten, waren wir bestens vorbereitet. Unser erstes Ziel war Hookipa, ein legendärer Surfspot. Hier reiten die „lokal Hereos“ die Monsterwellen. Wir bekamen beim Anblick sofort Lust, ein Board zu leihen und uns damit in die tosende Brandung zu stürzen. Allerdings wäre das heute mehr als Lebensmüde gewesen. So begnügten wir uns damit den Cracks zuzuschauen und tolle Fotos zu machen.
Danach ging es weiter Richtung „Twin falls“ (Wasserfälle). Diese erreichte man nur durch einen 15 minütigen Marsch durch den Dschungel. Es hat sich aber wirklich gelohnt.
Hier nach fuhren wir zum Keanae Arboretum, eine Art Botanischer Dschungel. Eine sehr interessante dicht bewachsene Pflanzen Welt. Man hatte hier das Gefühl wirklich im tiefsten Dschungel ausgesetzt worden zu sein und das Tarzan, Balu und Mogli gleich um die Ecke kommen. Jedoch beendeten wir diese Wanderung durch das Dickicht relativ schnell, da wir in kürzester Zeit mit Mückenstichen (auf die besonders Miriam allergisch reagierte) übersät waren. Deshalb gingen wir lieber den anderen Weg der zum Strand führte, dort hatte man einen herrlichen Ausblick auf die Steilküste. Wir machten eine Picknickrast und entdeckten eine Kokosnuss, die erst kurz vorher vom Baum gefallen war. Leider gelang es uns nicht sie zu öffnen… :-(
Nach diverseren kürzeren Fotostopps, machte wir unseren nächsten größeren Halt am „Black Sand Beach“ kurz vor Hana. Hier fanden wir eine wilde Strandlandschaft mit schwarzem Sand und tiefen Grotten vor, durch die die Gischt donnerte. Hier gab es unter anderem auch Marder, Seerobben, Papageien, verschiedene Vögel und Schmetterlinge zu sehen.
Unser letzter Stopp und damit auch unser Ziel war Hana. Ein lustiges kleines Örtchen, mit einem rötlichen Sandstrand. Hier gönnten wir uns einen Kaffee und machten uns dann auf den Rückweg, denn wir wollten vor der Dunkelheit wieder aus den Bergen raus sein.
Dieses schafften wir auch und waren pünktlich zum Sonnenuntergang wieder beim Surfspot. Hier genossen wir die schöne Abendstimmung und machten uns danach auf den Heimweg.
Obwohl wir von anderen gehört hatten, dass die heutige Route sehr schwierig zu fahren sei, empfanden wir diese im Gegensatz zur unserer gestrigen Strecke als Katzenspiel.
Es war mal wieder ein toller Tag, mit vielen imposanten Eindrücken.
Das schönste an dem Hotel hier auf Maui ist, das man morgens schön in einem „Bananenstaudenhain“ vor der Lobby sitzen kann und umsonst leckeren Hawaiianischen Kaffee trinken und im Internet surfen kann bis zum umfallen. So begann unser Tag und wir genossen oben erwähntes ausgiebig :-), so das wir erst gegen 11.00 aufbrachen. Wir kamen allerdings nicht sehr weit, da wir direkt vor unserem Hotel eine tolle Fotokulisse fanden und uns davor erst einmal cool in Szene setzten :-). Nach dieser lustigen Fotosession machten wir
uns dann aber wirklich auf dem Weg. Unser Ziel war es, den nordwestlichen Teil der Insel zu umfahren und zu erkunden. Es ging also Richtung West Maui Mountains. Unser erster Stopp war das Iao Needle Reservat im West Maui Forrest. Hier war es schon sehr Urwaldlich und man hatte einen herrlichen Blick auf den Vulkan Iao Needle. Dort gingen wir ein bisschen im Dschungel spazieren und fuhren anschließend weiter die Küstenstraße um die Insel herum. Die Straße wurde allerdings immer steiler, serpentiniger, und teilweise nur einspurig. Rechts von uns ging es steil bergab. Teilweise war die Straße auf einigen Karten als unbefahrbar gekennzeichnet, wir versuchten es trotzdem und es war schon eine gewisse Herausforderung. Dies wurde allerdings durch die gigantische Aussicht belohnt. Wir legten wo es möglich war diverse Stopps ein um uns das tolle Panorama nicht entgehen zu lassen. Nach 5 Stunden, unzähligen Höhenmetern, Kurven und Stopps kamen wir kurz vor Kapalua wieder auf den Highway. Wir fuhren dann noch bis Honokowai um uns dort am Strand den Sonnenuntergang anzuschauen. Dabei entdeckte Miriam dann einige Buckelwale die vor Mauis Küste entlang zogen .Zu unserem Glück kamen sie so nah an unseren Strand heran, das man sie mit bloßem Auge gut erkennen konnte. Kurz nachdem Mario seinen Fotoapparat gezückt hatte, sprang ein Wal direkt neben einem Segelboot aus dem Wasser. Der Segler war bestimmt genau so überrascht wie wir. Es sah fast so aus als würde der Wal das Boot versenken…Aber der Segler hatte Glück.
Nach diesem tollen Erlebnis fuhren wir gegen Abend zu unserem Hotel zurück. Wir gingen gleich ins Bett, denn wir hatten uns für den nächsten Tag die so genannte „Road to Hana“ vorgenommen….Fortsetzung folgt :-)
Wir konnten uns heute nur schwer von unserem tollen Hotel und Oahu trennen. Aber es blieb uns nichts anderes übrig und Maui ist ja auch keine schlechte Alternative ;-).
Unser größtes Problem nach dem aufstehen, war jedoch, dass Mario die Bustickets für unsere Rückfahrt zum Flughafen nicht mehr finden konnte. Wir hatten Hin und Rückfahrt gelöst, da das „eigentlich“ billiger war. Auch nach „gründlichem suchen fanden wir die Tickets nicht und so blieb uns nichts anderes übrig als die Tickets noch mal zu kaufen…
Der Flug nach Maui mit der Hawaiian Airline war kurz und angenehm. Am Flughafen angekommen nahmen wir unseren Leihwagen in Empfang und stellten freudig fest, dass es genau derselbe Typ Dodge war, wie wir ihn schon in San Francisco hatten. Sogar dieselbe Farbe und natürlich wieder Automatik.
Die Fahrt war sehr entspannt, da der Hawaiinische Fahrstil genau wie ihre Lebensweise, total relaxt ist. Da es auf Maui heißer als auf Oahu war, freuten wir uns schon auf eine erfrischende Dusche im Hotel. Doch darauf mussten wir vorerst verzichten, da unser Zimmer erst um 15.00 bezugsfertig war. Als wir im Hotel ankamen war es allerdings erst 12.00…. so fuhren wir leicht genervt nach Lahaina. Ein schönes kleines Fischerdörfchen ca. 20KM von unserem Hotel in Kihei entfernt. Dort gingen wir an der Strandpromenade und am Fischerhafen spazieren und unsere Laune besserte sich. Dieser Zustand währte aber nur kurz. Nachdem wir in unseren Wagen stiegen um wieder zurück zu fahren, klebte einHawaiianisches „Knöllchen“ über 35$ an unserer Windschutzscheibe.. mit den 18$ vom Bus heute morgen macht das schon 53$... Hier werden wir noch arm (Spendenkonto: M&M XXXX1234 ;-)
Gegen Abend kamen wir dann wieder in unserem Hotel an und konnten endlich das doch sehr geräumige Zimmer beziehen. Später gingen wir noch eine Kleinigkeit essen und nutzen gerade in der Lobby den kostenlosen Internetzugang um euch auf den laufenden zu halten.