Montag, 20. April 2009

China (Hongkong) / England (London) 13.-16.04.2009 Die Reise geht zuende...


London is calling… ;-)


Erster Tag:

Gut, dass heute nicht Freitag ist sonst hätten wir uns das mit dem Fliegen sicher noch einmal überlegt. (Vor allem weil die Flugzeit auch noch mit genau 13 ! Stunden angegeben war…) Ein bisschen machte sich diese Zahl aber doch bemerkbar…

Wir sind heute um 5.00 Uhr morgens aufgestanden, haben schnell Sachen gepackt und dann ging es auch schon mit dem Taxi Richtung Flughafen. Einerseits waren wir froh, diese hektische, anstrengende Stadt hinter uns zu lassen, auf der anderen Seite, gibt es hier noch so vieles zu sehen und zu entdecken, dass es eigentlich schade ist das wir schon fliegen mussten. Am Flughafen angekommen, wurde Miriam zum dritten Mal von der Security gefilzt (Mario bis jetzt noch nie, obwohl er immer etwas Verdächtiges dabei hatte …;-)).

Der Flug war während der gesamten Zeit sehr turbulent und wegen den vielen Luftlöcher auch sehr wackelig und unruhig. Man musste fast die gesamte Zeit angeschnallt bleiben. Das essen und trinken machte bei dem Geruckel natürlich auch nicht wirklich Spaß, da die Getränke ständig überschwappten und man mit der Gabel ständig den Mund verfehlte und diese stattdessen den Sitznachbarn traf… ;-). Wir versuchten uns durch die große Auswahl an Filmen abzulenken, was uns mit vier Filmen auch ganz gut gelang. Das Beste am Flug waren allerdings die gigantischen Landschaften unter uns (China, Himalaja Gebirge, Russland usw.). und die Krönung war, dass wir direkt über Norderney geflogen sind.

Glücklich in London gelandet, machten wir uns auf den Weg zum Hotel. Das Wetter war sonnig und unsere Laune dementsprechend gut. Dies änderte sich jedoch mit der Fahrt zum Hotel. Da die Wegbeschreibung vom Reiseanbieter sehr ungenau war, mussten wir unnötig oft umsteigen und viel Geld ausgeben, um zum Hotel zu gelangen. Nach so einem langen Flug (13 Stunden), war dieses eine ganz schöne Strapaze und minderte unsere Vorfreude auf London. Während unserer gesamten Reise war dies die Komplizierteste Anreise zum Hotel. Als wir endlich am Ziel waren (Hotel im Fußballträchtigen Ortsteil Chelsea), checkten wir schnell ein und gingen noch ein bisschen an der Themse spazieren, bevor wir Komamäßig ins Bett fielen.


Zweiter Tag:

Unsere erste Nacht wurde von einem lustigen Zwischenfall bestimmt: Abends stellten wir beide unseren Wecker auf 7 Uhr morgens, um pünktlich zum Frühstücksbuffet zu kommen. Als diese dann klingelten, waren wir beide (scheinbar vom Jet-Leg) fix und fertig, wollten das leckere Frühstück nicht verpassen und quälten uns aus dem Bett. Als Mario nach einiger Zeit aus dem Fenster schaute, meinte er: „…draußen ist ja noch alles zappenduster“… danach dauerte es noch ein wenig bis Miriam anfing zu lachen. Denn es stellte sich heraus, dass wir beide vergessen hatten die Uhr umzustellen, so dass es in Wirklichkeit erst 1.00 Uhr nachts in London war. Kein Wunder das wir noch so fertig waren… :-).


Letzte Tage:

In den nächsten beiden Tagen hatten wir uns viele Sachen in der City angeschaut. Wir waren zwar beide schon des Öfteren in London, aber wir stellten fest das London immer wieder schön ist :-) Es ist eine multikulturelle Stadt mit einem gewissen englischen Charme. Wir haben uns natürlich die meisten Sehenswürdigkeiten noch mal angeschaut. Unter anderem waren wir auch im Stadtteil Notting Hill, der aus dem gleichnamigen Film mit Julia Roberts und Hugh Grant bekannt ist. Die waren jedoch scheinbar nicht zu Hause ;-). So haben wir uns einfach nur die netten Lädchen angeschaut, das bunte Treiben genossen und ein bisschen geshoppt.

Außerdem hatten wir das Glück in Chelsea zu wohnen, wo am 14.04 das Champions league Spiel Chelsea gegen Liverpool stattfand. Da das Stadion direkt bei uns um die Ecke war, herrschte eine lustige und ausgelassene Stimmung…

Am 16.04 hieß es dann Abschied nehmen aus London und hiermit auch von unserer Weltreise, da sie hier endete. Gegen Mittag ging es Richtung Hamburg, wo Irene und Paul (Miriams Eltern) uns lieberweise mit dem Auto abholten. Nachdem wir wieder in Oldenburg angekommen waren, ließen wir unseren Urlaub mit einem leckeren Essen bei unserem Lieblingsmexikaner ausklingen und Revue passieren…

Auf die Frage wie uns die Reise gefallen hat und was wir anders machen würden, können wir

nur zwei Dinge sagen:

Erstens, dass es eine wirklich tolle Erfahrung war, mit fantastischen und vielfältigen Eindrücken, die wir jetzt erst einmal verarbeiten müssen.

Zweitens, dass wir die Reise bis auf ein paar Kleinigkeiten wieder genau so machen würden!

Abschließend wollen wir uns noch einmal bei allen bedanken die unsere Reise über diesen Blog verfolgt und geschrieben haben. Wir hoffen ihr hattet genauso viel Spaß an diesem Blog wie wir. Wir haben uns über jeden Eintrag sehr gefreut, denn diese waren bestimmt mit ein Grund dafür, dass wir kein Heimweh bekamen. Vielleicht hat ja der ein oder andere auch Lust bekommen eine Weltreise zu unternehmen, wir stehen euch dann gerne mit Rat und Tat zur Seite :-).

Wenn wir unsere ganzen Filme und Fotos sortiert haben, findet sicher in nächster Zeit auch ein kleiner Umtrunk und Doku-Abend statt. Wir werden diesen Termin dann hier auf dem Blog schreiben und freuen uns über reichlich Besuch :-).

Also bis bald und

DANKE !!!

LG die ehemaligen Weltenbummler Mario & Miriam

Dienstag, 14. April 2009

China (Hongkong) 09.-12.04.09

Erster Tag:


Nach einem wieder mal sehr angenehmen Flug, leckerem Essen und vier Filmen, landeten wir nach insgesamt 14 Stunden entspannt und zufrieden um 06.30 Uhr (Ortszeit) in Hongkong. Der Flughafen war riesig und ziemlich interessant. Wir hatten schon im Vorfeld einen Hotel Bus Transfer gebucht und waren nun auch heilfroh uns nicht mit den Chinesisch/englischen Wegweisern auseinandersetzten zu müssen. Während der Busfahrt bekamen wir einen ersten Eindruck von der sehr quirligen und kontrastreichen Stadt. Im Hotel angekommen staunten wir nicht schlecht über den Luxus, der uns dort geboten wurde. Es gab zum Beispiel einen Swimmingpool und ein großes Fitnessstudio auf dem Dach des 21. Stockwerks mit Blick über Hongkong, dann sind da noch zu erwähnen das Haus eigene Lindt Cafe und vier weitere Restaurants, 8 gläserne Fahrstühle mit Blick nach draußen. Alles total neu und modern im Feng-Shui eingerichtet uvm…

Als wir unseren ersten Spaziergang Richtung Hafen wagten, bekamen wir unseren ersten Kulturschock. Diese Massen an Menschen (Hongkong hat schon allein 6,8 Millionen Einwohner und dann kommen noch die ganzen Touristen dazu…), die verschiedenen Gerüche, der Lärm, das Gewusel und die drückende, schwüle Hitze überwältigte uns. Am liebsten wären wir gleich wieder zurück in unser Hotel geflüchtet und wir fragten uns warum wir uns dieses freiwillig antaten ;-). Dann erreichten wir den Hafen und die beeindruckende Skyline. Wir bummelten noch ein wenig durch die Stadt und ließen die verschiedensten Eindrücke auf uns wirken. Allerdings machte sich dann doch der Jet-Lag bemerkbar, so dass wir uns zurück ins Hotel begaben. Wir waren sogar so fertig das wir es noch nicht einmal mehr schafften, etwas essen zu gehen. So bestellten wir uns, mal ganz dekadent ;-), ein typisches chinesisches Essen aufs Zimmer und fielen anschließend todmüde ins Bett.



Zweiter Tag:


Heute erkundeten wir nach dem Frühstück Kowloon, es ging zu mehreren Straßenmärkten, auf denen alles Mögliche verkauft wurde, Trödelkrimskrams ;-), gefälschte Markenartikel etc… Am Anfang der Reise hatten wir uns eigentlich vorgenommen, uns gerade in Hongkong mit einigen Sachen einzudecken (Iphone, Fotozubehör etc…), aber nach den ersten Märkten und Läden, merkten wir schnell das es hier gar nicht so einfach ist das Richtige zu finden. Erstens, weiß man nie so genau ob es jetzt Originale sind oder Plagiate, zweitens sind die Geschäfte relativ klein und wuselig, so dass man nie Zeit hat sich in Ruhe umzusehen und drittens passen uns die chinesischen Größen nicht wirklich… komisch ;-). Aus diesen Gründen gaben wir es relativ schnell auf, etwas kaufen zu wollen und genossen einfach nur noch den Trubel. Gegen Mittag machten wir uns auf den Weg Richtung Hongkong Island, dem Banken und Geschäftsviertel. Hier ist der Kontrast reich und arm (alt/neu) doch sehr ausgeprägt. Es stehen abbruchreiche Baracken neben hoch luxuriösen Bankgebäuden… In einer Straße sind die Gebäude wie z.B. die Banken und die riesigen Kaufhäuser sehr westlich und dann geht man um eine Ecke und befindet sich wieder im ursprünglichen China, wie man es sich vorstellt. Aber gerade diese Kombination macht diese Stadt so interessant und abwechselungsreich. Wir kriegten vor staunen den Mund nicht mehr zu und wussten gar nicht wohin wir zuerst schauen sollten… Nachdem wir zwei Stunden durch die Straßen marschiert sind, brauchten wir ein wenig Erholung und Ruhe. Deshalb gingen wir in den Hongkong Park und entspannten uns dort ein bisschen. Wieder aufgetankt ging es zurück zum Hafen, wo wir noch etwas aßen, uns ein Eis (bei Hägen Dazs, gibt es sogar hier :-)) kauften. Damit schlenderten wir am Hafen entlang und bewunderten die Skyline bei Nacht. Womit wir allerdings nicht gerechnet hatten war eine gigantische Musik-Lichtershow, die den Touristen hier jeden Abend um Punkt 20 Uhr geboten wird. Die komplette Skyline wird passend zur Musik illuminiert, auf den Dächern der Hochhäuser sind Laser installiert, die im Rhythmus aufleuchten. Mann/Frau ;-) kann es nicht in Worten bzw. in Bildern wiedergeben. Einfach gigantisch und sehr schön anzuschauen. Das ganze Spektakel dauerte ca. eine halbe Stunde.

Beschwingt ging es danach zurück zum Hotel. Es war mal wieder ein anstrengender aber eindrucksvoller Tag!



Dritter Tag:


Heute ging es uns nicht ganz so gut, da wir uns leicht angeschlagen fühlten. Dies mag von den ganzen kalten Klimaanlagen in jedem Gebäude gekommen sein, oder die anstrengenden letzen Wochen/Monate machten sich nun bemerkbar.

Wir nahmen dieses zum Anlass uns einfach mal ein Buch zu schnappen und ein paar Stunden nur auf dem Hotelzimmer abzuhängen und zu faulenzen :-). Danach schlenderten wir ein wenig durch die Stadt, aßen etwas und gingen noch zum Nacht Markt in der Tempel Street. Auch hier wieder ein ewiges Gewusel und drängende Menschenmassen… Nachdem wir davon genug hatten, freuten wir uns schon wieder auf unser ruhiges Hotelzimmer.



Vierter Tag: Frohe Ostern!!!


Heute fühlten wir uns nach dem aufstehen wieder etwas fitter. So machten wir uns recht

bald auf den Weg. Wir hatten uns einen Stadtspaziergang aus dem Reiseführer rausgesucht. Dieser führte uns durchs ursprüngliche Hongkong, vorbei an typischen Geschäften, Obst und Jade Märkten, Tempeln uvm… Nach diesen wieder mal vielen verschiedenen Eindrücken, hatten wir uns eine Kaffeepause verdient

. Obwohl man in China eigentlich in ein Teehaus gehen sollte, flüchteten wir uns in ein schön klimatisiertes Kaffee. Wieder aufgeputscht konnten wir uns den nächsten Herausforderungen stellen, so ging es in den Kowloon Park. Dort gab es vieles zusehen, angefangen von einem großen Vogelgehege (Papageien, Flamingos, Pfaue, usw…, fast schon ein Richtiger Zoo), über verschiedene Fischteiche mit Koi Karpfen, Schildkröten… bis zu Tempeln… und Skulpturen Gärten… In diesem wurden uns Einblicke in die verschiedenen Chinesischen Kampf und Entspannungskünste (Thai-Chi, Kung-Fu, Qigong…) gewährt. Gegen Abend begaben wir uns noch mal ins Hafenviertel um dort etwas zu essen und die Lasershow ein zweites mal zu bestaunen. Wieder mal sehr beeindruckt ging es zurück ins Hotel, da wir unsere Sachen noch packen mussten und früh schlafen wollten. Denn morgen hieß es früh aufstehen (5.00 Uhr) and back to Europe.



LG die Maden aus Hongkong ;-)

Australien (Sydney) / Neuseeland (Auckland ) und irgendwo über den Wolken auf dem Weg nach China 08.04.2009

Time to say goodbye :-(… Sydney wir vermissen dich jetzt schon…


Nach einem ausgiebigen Frühstück war nun doch der Tag gekommen, an dem wir uns von Sydney verabschieden mussten. Dieses fiel uns nicht gerade leicht, da wir uns in die Stadt verliebt hatten. Es geht eigentlich gar nicht anders, da Sydney einfach so viel zu bieten hat. Allein die phantastische Kulisse ist eine Reise wert. Man hat hier einfach alles was das Herz begehrt: tolle Strände, Outback und eine der schönsten Metropolen der Welt ;-). Bloß auf die Haie, Spinnen, Schlangen und die Quallen könnte man verzichten. Ach ja und auf die extremen Temperaturen im Sommer und die Buschbrände natürlich auch. Aber das wäre es dann auch schon an Nachteilen ;-). Wenn ihr uns also in nächster Zeit nicht mehr in Deutschland antrefft, wisst ihr ja wo wir dann zu finden sind ;-).

Zurück zur Realität, der bis zum Rand voll gestopfte Shuttle Bus, holte uns gegen Mittag im Hotel ab und brachte uns sicher zum Flughafen. Der Check-Inn verlief auch wieder ohne größere Probleme. Wir wunderten uns allerdings ein bisschen über das Sicherheitspersonal... Die Australier greifen mittlerweile, wahrscheinlich aus Personalmangel, schon auf Taliban verdächtige Personen zurück (mit Turban und langem Bart, im „Bin Laden“ Look, wie man sie aus dem Fernsehen kennt ;-)). Diese sitzen dort nämlich am Durchleuchtungs-Computer fürs Handgepäck. Sie würden wahrscheinlich alles was irgendwie gefährlich aussieht ohne weiteres durchgehen lassen ;-).

Nach dieser Schmunzeleinlage genehmigten wir uns noch einen Kakao und Capuccino. Und dann ging es ab in den Flieger erst einmal nur nach Auckland und dann weiter nach Hongkong.


Eine lustige Konversation fand noch mit einem netten jungen Zollbeamten statt, der sehr nach Surferboy aussah. Das Gespräch lief nachdem wir beide vor ihm standen ungefähr so ab:


Er: You are together?

Wir: Yes

Er zu Mario: She is much taller than you ..

Mario leicht belustigt: Yes she is...

Er zu uns: Do you enjoy your stay?

Wir: Yes of course, it was very nice..

Mario: ...but to short...

Er zu Mario: ...it`s the same Problem with your size..isn`t it?


Großes Gelächter auf beiden Seiten :-)


LG die Miles and More Sammler ;-)

Sonntag, 12. April 2009

Frohe Ostern!!! China (Hongkong), den 12.04.09


Euch allen aus Hongkong, ein frohes Osterfest!!! Ja auch hier feiern sie Ostern ;-), da haben wir noch einmal Glück gehabt ;-).

LG die Osterhasen

Dienstag, 7. April 2009

Australien (Sydney) 06.- 07.04.2009


Erster Tag:

Haben heute mal wieder schön lang ausgeschlafen, sind ja im Urlaub ;-). Dann haben wir uns endlich mal ein bisschen Zeit für das Blogschreiben gegönnt und gemütlich gefrühstückt. Gegen Mittag machten wir uns dann aber doch auf den Weg, denn die Zeit in dieser tollen Stadt ist doch sehr kurz und zu kostbar… Es zog uns mal wieder zum „Circular Quay“ und zur

Oper, wo wir bei schönstem Sonnenschein und herrlichster Kulisse, einen Kakao und das bunte Treiben (viele Kleinkünstler) genossen. Hier kann man auch einfach mal ein paar Stunden sitzen und den Trubel beobachten. Langweilig wird einem dabei bestimmt nicht. Nachdem wir noch kurz ins Opern Haus schauten und über den roten Teppich schlenderten der dort ausgelegt war, aber wahrscheinlich nicht für uns ;-)… ging es weiter Richtung Oversee Terminal und „the Rocks“. Hier bekamen wir gerade noch den Auslauf eines wieder mal doch sehr großen Kreuzfahrtschiffes mit. (Komischerweise fahren sie immer ohne uns ab ;-)).

In der Altstadt kamen dann heimatliche Gefühle hoch, als wir an einem „Löwenbräu Haus“ vorbei liefen und alle bei Weißwurst und Weizen an den Tischen sitzen sahen. Davor spielten drei Angestellte in Lederhosen auf Blasinstrumenten Bayrische Volkslieder. Echt Lustig!

Gegen Abend ging es mal wieder über die Harbour Bridge zum Ortsteil „Kirribilli“.

Mario wollte noch einmal ein paar Nachtfotos machen. Und wir staunten nicht schlecht als plötzlich ein LKW an uns vorbeidonnerte, der ein paar „Hamburg Süd“ Container geladen hatte. So klein ist die Welt. Wir deckten uns wieder mal mit ein paar leckeren Getränken und Chips ein und genossen den herrlichen Abend. Leicht „angedüdelt“ ging es anschließend zurück über die Brücke, um von der anderen Seite noch ein paar Fotos zu machen. Als dann endlich alles im Kasten war, ging es zum Darling Harbour, um dort noch etwas zu essen. Hier herrschte mal wieder ein reges Treiben. Mit einem Eis bewaffnet genossen wir dieses noch ein wenig, bevor wir uns auf den Heimweg machten.



Zweiter Tag:

Da heute das Wetter mal wieder schön zu werden versprach wollten wir den Stadtteil Manly mit seinem Surfspot und tollen Strand erkunden. Wir nahmen eine Fähre am „Cirkular Quay“ und genossen während der 30 minütigen Fahrt

den herrlichen Ausblick auf die Skyline und den Hafen Sydneys. In Manly angekommen schlenderten wir durch die Fußgängerzone Richtung Strand. Dort schauten wir (mal wieder ;-)) den Surfern beim Wellenreiten zu und den ein oder anderen Trick ab. Wir waren zwar „Heiss wie Frittenfett“ uns auch in die Brandung zu stürzen, aber aufgrund der erst kürzlichen Shark Attacks siegte dann doch die Vernunft und so spazierten wir nur die Promenade entlang und erfreuten uns am herrlichen Wetter. Ein paar Stunden später nahmen wir die Fähre zurück und sahen neben dem Fahrkartenschalter, man glaubt es kaum: einen Aldi !!! Wieder in der City gönnten wir uns eine leckere heiße Schokolade im „Lindt Cafe“. Eigentlich hatten wir vor uns den „Wildlife“ Zoo anzuschauen, aber spontan wie wir immer sind, beschlossen wir dann doch lieber noch einmal durch den Botanischen Garten zum Macquaris Lookout zu gehen und die Sonnenuntergangsstimmung auf uns wirken zu lassen. Im Garten angekommen sahen wir einige Kakadus, die friedlich auf dem Rasen saßen und sehr zutraulich waren. Nachdem die Sonne hinter der Harbour Bridge versunken war, machten wir uns noch auf den Weg zur Oper. Sie war ziemlich hell erleuchtet und der rote Teppich machte uns etwas stutzig. Dort angekommen sahen wir, das hier heute die Weltpremiere vom „Star Trek“ Film anlief mit über 1500 geladenen Gästen und natürlich den Hauptdarstellern. Leider durften wir nicht mit rein und auch nicht auf den roten Teppich. Auch die Argumentation deswegen um die halbe Welt gereist zu sein half nicht weiter ;-) Als der Hunger zu stark wurde verließen wir den prominenten Platz und begaben uns noch einmal in die Altstadt. Dort genossen wir in einem urigen australischen Pub noch einmal unser Leibgericht „Beef Nachos“. Wahrscheinlich zum vorerst letzten mal, denn ab morgen heißt es „Ching,Chang;Chong – Chinesen im Karton“ ;-)

Soll heißen: da gibt es so etwas wahrscheinlich nicht….


LG M&M