Dienstag, 14. April 2009

China (Hongkong) 09.-12.04.09

Erster Tag:


Nach einem wieder mal sehr angenehmen Flug, leckerem Essen und vier Filmen, landeten wir nach insgesamt 14 Stunden entspannt und zufrieden um 06.30 Uhr (Ortszeit) in Hongkong. Der Flughafen war riesig und ziemlich interessant. Wir hatten schon im Vorfeld einen Hotel Bus Transfer gebucht und waren nun auch heilfroh uns nicht mit den Chinesisch/englischen Wegweisern auseinandersetzten zu müssen. Während der Busfahrt bekamen wir einen ersten Eindruck von der sehr quirligen und kontrastreichen Stadt. Im Hotel angekommen staunten wir nicht schlecht über den Luxus, der uns dort geboten wurde. Es gab zum Beispiel einen Swimmingpool und ein großes Fitnessstudio auf dem Dach des 21. Stockwerks mit Blick über Hongkong, dann sind da noch zu erwähnen das Haus eigene Lindt Cafe und vier weitere Restaurants, 8 gläserne Fahrstühle mit Blick nach draußen. Alles total neu und modern im Feng-Shui eingerichtet uvm…

Als wir unseren ersten Spaziergang Richtung Hafen wagten, bekamen wir unseren ersten Kulturschock. Diese Massen an Menschen (Hongkong hat schon allein 6,8 Millionen Einwohner und dann kommen noch die ganzen Touristen dazu…), die verschiedenen Gerüche, der Lärm, das Gewusel und die drückende, schwüle Hitze überwältigte uns. Am liebsten wären wir gleich wieder zurück in unser Hotel geflüchtet und wir fragten uns warum wir uns dieses freiwillig antaten ;-). Dann erreichten wir den Hafen und die beeindruckende Skyline. Wir bummelten noch ein wenig durch die Stadt und ließen die verschiedensten Eindrücke auf uns wirken. Allerdings machte sich dann doch der Jet-Lag bemerkbar, so dass wir uns zurück ins Hotel begaben. Wir waren sogar so fertig das wir es noch nicht einmal mehr schafften, etwas essen zu gehen. So bestellten wir uns, mal ganz dekadent ;-), ein typisches chinesisches Essen aufs Zimmer und fielen anschließend todmüde ins Bett.



Zweiter Tag:


Heute erkundeten wir nach dem Frühstück Kowloon, es ging zu mehreren Straßenmärkten, auf denen alles Mögliche verkauft wurde, Trödelkrimskrams ;-), gefälschte Markenartikel etc… Am Anfang der Reise hatten wir uns eigentlich vorgenommen, uns gerade in Hongkong mit einigen Sachen einzudecken (Iphone, Fotozubehör etc…), aber nach den ersten Märkten und Läden, merkten wir schnell das es hier gar nicht so einfach ist das Richtige zu finden. Erstens, weiß man nie so genau ob es jetzt Originale sind oder Plagiate, zweitens sind die Geschäfte relativ klein und wuselig, so dass man nie Zeit hat sich in Ruhe umzusehen und drittens passen uns die chinesischen Größen nicht wirklich… komisch ;-). Aus diesen Gründen gaben wir es relativ schnell auf, etwas kaufen zu wollen und genossen einfach nur noch den Trubel. Gegen Mittag machten wir uns auf den Weg Richtung Hongkong Island, dem Banken und Geschäftsviertel. Hier ist der Kontrast reich und arm (alt/neu) doch sehr ausgeprägt. Es stehen abbruchreiche Baracken neben hoch luxuriösen Bankgebäuden… In einer Straße sind die Gebäude wie z.B. die Banken und die riesigen Kaufhäuser sehr westlich und dann geht man um eine Ecke und befindet sich wieder im ursprünglichen China, wie man es sich vorstellt. Aber gerade diese Kombination macht diese Stadt so interessant und abwechselungsreich. Wir kriegten vor staunen den Mund nicht mehr zu und wussten gar nicht wohin wir zuerst schauen sollten… Nachdem wir zwei Stunden durch die Straßen marschiert sind, brauchten wir ein wenig Erholung und Ruhe. Deshalb gingen wir in den Hongkong Park und entspannten uns dort ein bisschen. Wieder aufgetankt ging es zurück zum Hafen, wo wir noch etwas aßen, uns ein Eis (bei Hägen Dazs, gibt es sogar hier :-)) kauften. Damit schlenderten wir am Hafen entlang und bewunderten die Skyline bei Nacht. Womit wir allerdings nicht gerechnet hatten war eine gigantische Musik-Lichtershow, die den Touristen hier jeden Abend um Punkt 20 Uhr geboten wird. Die komplette Skyline wird passend zur Musik illuminiert, auf den Dächern der Hochhäuser sind Laser installiert, die im Rhythmus aufleuchten. Mann/Frau ;-) kann es nicht in Worten bzw. in Bildern wiedergeben. Einfach gigantisch und sehr schön anzuschauen. Das ganze Spektakel dauerte ca. eine halbe Stunde.

Beschwingt ging es danach zurück zum Hotel. Es war mal wieder ein anstrengender aber eindrucksvoller Tag!



Dritter Tag:


Heute ging es uns nicht ganz so gut, da wir uns leicht angeschlagen fühlten. Dies mag von den ganzen kalten Klimaanlagen in jedem Gebäude gekommen sein, oder die anstrengenden letzen Wochen/Monate machten sich nun bemerkbar.

Wir nahmen dieses zum Anlass uns einfach mal ein Buch zu schnappen und ein paar Stunden nur auf dem Hotelzimmer abzuhängen und zu faulenzen :-). Danach schlenderten wir ein wenig durch die Stadt, aßen etwas und gingen noch zum Nacht Markt in der Tempel Street. Auch hier wieder ein ewiges Gewusel und drängende Menschenmassen… Nachdem wir davon genug hatten, freuten wir uns schon wieder auf unser ruhiges Hotelzimmer.



Vierter Tag: Frohe Ostern!!!


Heute fühlten wir uns nach dem aufstehen wieder etwas fitter. So machten wir uns recht

bald auf den Weg. Wir hatten uns einen Stadtspaziergang aus dem Reiseführer rausgesucht. Dieser führte uns durchs ursprüngliche Hongkong, vorbei an typischen Geschäften, Obst und Jade Märkten, Tempeln uvm… Nach diesen wieder mal vielen verschiedenen Eindrücken, hatten wir uns eine Kaffeepause verdient

. Obwohl man in China eigentlich in ein Teehaus gehen sollte, flüchteten wir uns in ein schön klimatisiertes Kaffee. Wieder aufgeputscht konnten wir uns den nächsten Herausforderungen stellen, so ging es in den Kowloon Park. Dort gab es vieles zusehen, angefangen von einem großen Vogelgehege (Papageien, Flamingos, Pfaue, usw…, fast schon ein Richtiger Zoo), über verschiedene Fischteiche mit Koi Karpfen, Schildkröten… bis zu Tempeln… und Skulpturen Gärten… In diesem wurden uns Einblicke in die verschiedenen Chinesischen Kampf und Entspannungskünste (Thai-Chi, Kung-Fu, Qigong…) gewährt. Gegen Abend begaben wir uns noch mal ins Hafenviertel um dort etwas zu essen und die Lasershow ein zweites mal zu bestaunen. Wieder mal sehr beeindruckt ging es zurück ins Hotel, da wir unsere Sachen noch packen mussten und früh schlafen wollten. Denn morgen hieß es früh aufstehen (5.00 Uhr) and back to Europe.



LG die Maden aus Hongkong ;-)

1 Kommentar:

  1. Hallo auch wieder da! Habe gerade eure neuen Erlebnisse gelesen und bestaunt. Kann man das noch alles aufnehmen? Gell, ihr seid schon froh, wenn ihr wieder heimkommt, oder??? (Aussage einer nicht ganz taufrischen Signora!)
    Aus Almeria zurück habe ich nicht sooo viel zu erzählen. Der Schäferhund Rex, der Dackel Siena und der Papagei Lora haben mich ganz schön beschäftigt. Aber ich hatte auch Zeit zum Biken in die rundumliegenden Hügel und Berge - Vorläufer der Sierra Nevada (von der übrigens häufig ein sehr kühler Wind weht). Das Wetter war meist warm - das Meer ca. 4 km entfernt, erreichte ich per bike und habe dabei meinen Winterspeck und damit mein Winter-Schlachtgewicht um 3 1/2 kg reduziert! Bin nicht traurig deshalb!!! Andalusien gefällt mir sehr gut und ich werde anfangs Juni nochmal runter für mehrere Wochen, nachdem Alex - mein Ex -nochmal nach München muß zur OP. Eine Freundin aus Hamburg kommt dann mal für eine Woche, damit ich nicht soooo alleine bin da unter in der Pampa! Spanisch habe ich auch bißl gelernt - einkaufsmäßig und bestimmte Phrasen, wie "das weiß ich nicht" oder "was kostet..." oder "wo ist..".einfach das Wichtigste habe ich inzwischen intus. Wenn ich wieder runterfliege wird es wohl sehr warm sein und ich kann täglich ins Meer schwimmen. Habe mich jedenfalls gut erholt mit täglich Orangen, Tomaten und Fisch guter Laune und Sonne.
    Ja wenn man ins "Alter" kommt, wird sogar eine Erika auch mit derartigem zufrieden!!! Gottseidank treibt es mich nicht mehr soo sehr in die weite Welt. Ich freue mich, daß ihr es insgesamt so gut angetroffen und ihre schöne Erfahrungen gemacht habt. Davon werdet ihr sicher ein Leben lang die Bilder und Erinnerungnen im Kopf behalten. So wie ich Nepal - Südfamerika - China usw.
    Ich denke ihr fliegt bald heim und ich hoffe, daß wir uns dann sehen.
    Ich drücke euch beide ganz herzlich und bedanke mich für die so beschaulichen und tollen Berichte und Bilder, die ihr so fleißig gemailt habt.
    Alles Liebe noch und welcome home in old Germany!
    eure Erika - das Mädel aus Innsbruck

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