Da Miriam den Mietwagen nicht aufgeben wollte, hatte sie gestern noch vorm zu Bett gehen im Internet nach einem gesucht und auch gefunden. Juhhhhhhhhuuuuu :-)!!!! Wir waren gerette
t ;-). So sind wir früh am Morgen gleich zum Flughafen aufgebrochen um unseren kleinen blauen Chrysler in Empfang zu nehmen. Natürlich Automatik (können mittlerweile bestimmt keinen Schaltwagen mehr fahren…)! Damit ging es dann gleich um die halbe Insel Richtung Napali Coast (die Nordseite der Insel, mit steilen Klippen). Unser Weg dorthin führte uns durch eine traumhafte
Landschaft (langsam begreifen wir warum Hollywood hier sein Paradies gefunden hat). Ein Strand war schöner als der andere (z.B. besonders schön durch einen Seesteg war der Hanapepe Beach) und die Küste atemberaubend, wir machten einen längeren Stopp an einem süßen Leuchtturm und fuhren durch dass Örtchen Princeville. Dieses Städtchen ist bekannt für ihre Promis. Und wenn wir unseren Augen trauen können, haben wir auch gleich einen gesehen: Steven Spielberg!!! Kann aber na
türlich auch ein Double gewesen sein. Das weiß man bei den Promis ja nie genau und wir haben nicht gefragt… :-)
Nach etlichen Stopps, bekamen wir Hunger und wollten mal was typisch hawaiianisches essen. So kaufte Mario eine Kokosnuss und selbst gebackenes Bananenbrot, bei einem Straßenhändler. Lecker, lecker!!!
An der nördlichsten Spitze angekommen, ging es mit dem Auto nicht mehr weiter, die Straße war hier zu Ende. Weiter die Steilküste hinauf, kam man nun nur über einen 11 Meilen la
ngen Trekkingweg. Deshalb waren jetzt „Schusters Rappen“ angesagt :-). Im Reiseführer war dieser als anspruchsvoll beschrieben, und dies zu recht!
Am Anfang wunderten wir uns noch über die total verschlammten und verdreckten Leute die uns von oben entgegen kamen… nach einigen Meilen und diversen heftigen Regenschauern wussten wir warum, denn mittlerweile sahen wir genau so aus. Aber was tut man nicht alles für eine herrliche Aussicht. Der Blick von oben auf die Steilküste war gigantisch und der steile, schmale Pfad führte durch eine herrliche unwirklich anmutende Dschungellandschaft. Man hö
rte und sah Papageien zwischen Lianen, Schlingpflanzen und Wasserfällen. Der Weg war auch nicht eben, man kam nur vorwärts wenn man von einen auf den anderen Stein kletterte, so dass das ganze Unterfangen zu einer glitschigen und schmutzigen Angelegenheit wurde.
Irgendwann wurde der Regen und die Rutschgefahr zu stark, so dass wir umkehrten. Trotz der Strapazen ein wirklich tolles Erlebnis!
Um uns zu erfrischen und uns ein wenig zu säubern, gingen wir in einer Vorgelagerten Lagune schwimmen. An diesem letzten Strand vor der Steilküste trifft man noch alte Hippies die dort in zerschlissenen Zelten wohnen und das Leben genießen. Dadurch herrscht
dort eine eigentümliche, erwischende und lebenslustige Stimmung, die auch auf uns abfärbte. Das Riff hatte aber auch etliche bunte Fische und Wasserschildkröten zu bieten und einige lebensmüde Surfer. Diese ritten auf den großen Northshore-Wellen die sich vor der Lagune auf einem Korallenriff brechen. Aufgrund dessen sah man den ein oder anderen auch schon mit verbundenen Füßen über den Strand humpeln.
Gegen Abend machten wir uns wieder auf den Rückweg Richtung Hotel und waren überglücklich den kleinen blauen Flitzer noch bekommen zu haben. Der uns heute (und hoffentlich auch morgen) an so schöne Orte gebracht hat :-)…
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